ALTANA wächst 2025 stabil – trotz weniger Mitarbeiter und hoher Forschungsinvestitionen
Felix HoffmannALTANA wächst 2025 stabil – trotz weniger Mitarbeiter und hoher Forschungsinvestitionen
Spezialchemie-Konzern ALTANA verzeichnet 2025 stetiges Wachstum
Die ALTANA-Gruppe hat für das Jahr 2025 ein solides Wachstum gemeldet: Umsatz und Ertrag lagen über den Vorjahreswerten. Trotz eines leichten Rückgangs der Mitarbeiterzahl durch Umstrukturierungsmaßnahmen steigerte das Unternehmen seine Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Die Unternehmensführung blickt mit vorsichtigem Optimismus auf das Jahr 2026.
Im Jahr 2025 erhöhte ALTANA das Budget für Forschung und Entwicklung auf 216 Millionen Euro – ein Plus von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies entsprach sieben Prozent des Gesamtumsatzes. Zudem investierte das Unternehmen 172 Millionen Euro in den Ausbau seiner Standorte und die Modernisierung digitaler Systeme.
Die Umsatzentwicklung verlief in den verschiedenen Sparten unterschiedlich. Die Geschäftseinheit ELANTAS verzeichnete mit einem Plus von fünf Prozent das stärkste operative Wachstum. Die Regionen Asien und Amerika trugen ebenfalls zur betrieblichen Expansion bei. Zum Jahresende beschäftigte ALTANA weltweit 8.176 Mitarbeiter, 206 weniger als 2024, was auf den Verkauf kleinerer Geschäftseinheiten zurückzuführen ist.
Für 2026 rechnet ALTANA mit einem moderaten globalen Wirtschaftswachstum. Das Unternehmen erwartet für sich selbst einen Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) soll in etwa auf dem Niveau von 2025 bleiben.
Die Ergebnisse für 2025 zeigen bei ALTANA Fortschritte in den Bereichen Umsatz, Forschungsförderung und operative Effizienz. Mit geplanten Investitionen in die Digitalisierung und Standorterweiterung strebt das Unternehmen an, das Wachstum auch 2026 fortzusetzen. Die Unternehmensführung peilt dabei einen Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Bereich an, bei stabilen Erträgen.






