Aktionswoche Alkohol: Solingen zeigt, wie gefährlich selbst wenig Promille sind
Amelie FrankeAktionswoche Alkohol: Solingen zeigt, wie gefährlich selbst wenig Promille sind
Aktionswoche Alkohol: Bundesweite Kampagne ruft zum bewussteren Umgang mit Alkohol auf
Unter dem Motto "Alkohol? Weniger ist besser!" findet aktuell die Aktionswoche Alkohol statt – eine bundesweite Initiative, die über die Risiken übermäßigen Alkoholkonsums aufklärt und zum Reduzieren anregt. Ein Höhepunkt der Kampagne ist eine Veranstaltung am kommenden Wochenende in Solingen, die für mehr Bewusstsein werben und Betroffenen Hilfe anbieten soll.
Am Samstag, den 15. Juni, lädt ein Informationsstand von 10:00 bis 16:00 Uhr vor dem Hofgarten Solingen zum Mitmachen ein. Besucher können dort unter anderem eine "Promillebrille" testen, die veranschaulicht, wie Alkohol die Koordination und das Urteilsvermögen beeinträchtigt. Die Aktion zeigt auf anschauliche Weise, welche unmittelbaren Auswirkungen selbst geringe Mengen Alkohol haben können.
Veranstaltet wird der Tag von einer Kooperation aus dem Solinger Gesundheitsamt, Suchthilfe-Einrichtungen und lokalen Selbsthilfegruppen. Beteiligt sind unter anderem der Blaue Kreuz Solingen, die Anonyme Jugend- und Drogenberatung, die Caritas-Suchthilfe, die Initiative für alkoholkranke Menschen sowie die Al-Anon-Selbsthilfegruppe. Durch das gemeinsame Engagement steht den Besuchern ein breites Beratungsangebot und Zugang zu Hilfsangeboten zur Verfügung.
Denn Alkohol steht in Verbindung mit über 200 Krankheiten – von Leberschäden bis zu psychischen Erkrankungen. Die Kampagne betont, dass bereits kleine Veränderungen im Trinkverhalten das Gesundheitsrisiko deutlich senken können. Die Organisatoren hoffen, dass die Veranstaltung Anstoß gibt, das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen und bei Bedarf Unterstützung zu suchen.
In Solingen erwarten die Besucher praktische Demonstrationen und Fachinformationen zu den Gefahren von Alkohol. Der Eintritt ist frei, und Interessierte erhalten Tipps für einen gesünderen Umgang mit dem Suchtmittel. Zudem stehen Beratungsstellen vor Ort bereit, die bei einem gewünschten Konsumverzicht oder einer Reduzierung helfen.






