04 April 2026, 08:18

5.100 Kilometer allein: Ein Mann radelt zu Deutschlands Extrempunkten für den guten Zweck

Plakat, das ein Fahrradrennen in Paris, Frankreich, ankündigt, mit einer Gruppe von Menschen, von denen einer ein Fahrrad hält, einem Gebäude im Hintergrund und Text, der das Ereignis beschreibt.

5.100 Kilometer allein: Ein Mann radelt zu Deutschlands Extrempunkten für den guten Zweck

Frank Eigelshofen radelt allein durch Deutschland – auf einer 5.100 Kilometer langen Tour namens Zipfeltour. Unter dem Motto Nie Radlos (ein Wortspiel mit "nie ratlos" und "Rad") startete er sein Abenteuer am 1. Juni 2025, ganz ohne Begleitfahrzeuge oder Unterstützungsteam. Sein Ziel: die westlichsten, nördlichsten, östlichsten und südlichsten Punkte des Landes erreichen – und dabei Spenden für einen guten Zweck sammeln.

Eigelshofen fährt ein Rad mit dem Namen Blue Marlin und dokumentiert seine Fortschritte in Echtzeit. Bisher hat er 3.241 Kilometer zurückgelegt, 192 Stunden im Sattel verbracht und 15.000 Höhenmeter überwunden. Bis zum Ende der heutigen Etappe in Lichtenfels wird er weiter geradelt sein als die gesamte Strecke der Tour de France 2025 mit 3.320 Kilometern.

Die Tour hat bereits etwa 85.000 Kalorien verbraucht. Unterwegs teilt Eigelshofen seine Erlebnisse auf Facebook und Instagram unter Nie Radlos sowie über einen eigenen WhatsApp-Kanal. Seine Mühen tragen Früchte: Die Spenden für Aktion Lichtblicke, eine von lokalen Radiosendern in Nordrhein-Westfalen unterstützte Hilfsorganisation, haben mittlerweile die 10.000-Euro-Marke überschritten.

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Anders als bei klassischen Radreisen verzichtet Eigelshofen auf ein Betreuungsteam. Jeder Kilometer, jeder Anstieg und jeder Beitrag stammt allein aus seinem Willen, die Strecke im Alleingang zu bewältigen.

Die Zipfeltour geht weiter – Eigelshofen nähert sich der Halbzeit seines 5.100-Kilometer-Ziels. Seine Solotour hat bereits Tausende Euro für Aktion Lichtblicke eingespielt und Aufmerksamkeit auf seine ambitionierte Route gelenkt. Bis zum Ende der Tour wird er die vier extremsten geografischen Punkte Deutschlands erreicht haben – und das ganz aus eigener Kraft.

Quelle