24-Jähriger gesteht Messerangriff auf Vater nach Fußballspiel im Park
Julian Klein24-Jähriger gesteht Messerangriff auf Vater nach Fußballspiel im Park
Ein 24-jähriger Mann ist nach einem mutmaßlichen Messerangriff auf seinen Vater in einem Park in Wellesley, Massachusetts, wegen Mordes angeklagt worden. James Floyd Bennett III. plädierte vor dem Dedham District Court auf „nicht schuldig“ im Zusammenhang mit dem Vorwurf des Mordes ersten Grades. Der Angriff ereignete sich, während die beiden gemeinsam Fußball spielten und über die Weltmeisterschaft sprachen.
Die Tat geschah im Phillips Park, wo Augenzeugen berichteten, Jamey Bennett habe gerufen: „Er ersticht mich! Er bringt mich um!“ Er wurde mit etwa 20 Stichwunden aufgefunden, darunter schwere Verletzungen am Arm und am Bauch. Der Rettungsdienst brachte ihn eilends ins Newton-Wellesley Hospital, wo er später seinen Verletzungen erlag.
Nach der Tat kehrte James Floyd Bennett III. nach Hause zurück, duschte und wechselte die Kleidung. Anschließend steckte er das Messer in eine Tasche, bevor er sich auf der Polizeistation stellte, um die Tat zu gestehen. Sein Anwalt gab an, dass er eine lange Vorgeschichte mit psychischen Problemen habe.
Die Familie von James Floyd Bennett III. zeigte sich solidarisierend und bat um Respektierung ihrer Privatsphäre. Der nächste Gerichtstermin ist für den 10. Juli angesetzt. Die Ermittlungen laufen weiter, während die Behörden sich auf die anstehende Verhandlung vorbereiten. Der Angeklagte bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft. Die örtlichen Behörden haben die Bitte der Familie nach Privatsphäre zur Kenntnis genommen.
