23-jähriger FDP-Kandidat kämpft für schlankeres Europa und weniger Bürokratie
Amelie Franke23-jähriger FDP-Kandidat kämpft für schlankeres Europa und weniger Bürokratie
Richard Collings, ein 23-jähriger Student aus Solingen, wird die örtliche FDP in den Europawahlkampf am 9. Juni führen. Als Sohn eines englischen Vaters beschäftigt er sich seit langem leidenschaftlich mit internationaler Politik und kandidiert nun auf der Bundesliste der Freien Demokraten. Im Mittelpunkt seines Wahlkampfs stehen die Reform der EU-Bürokratie und die Forderung nach einer stärker marktwirtschaftlich geprägten Zukunft.
In Solingen geboren und aufgewachsen, ist Collings tief mit der Stadt verbunden. Seine gemischte Herkunft – britisch und deutsch – prägte früh sein Interesse an europäischen Themen. Neben seinem Studium der Anglistik und Betriebswirtschaftslehre spielt er E-Bass und besucht regelmäßig Live-Konzerte.
Collings unterstützt Marie-Agnes Strack-Zimmermann als Spitzenkandidatin der FDP für das Europäische Parlament. Er kritisiert, dass deutsche Parteien oft „gescheiterte Politiker“ nach Brüssel schicken – eine Praxis, die seiner Meinung nach die Entscheidungsfindung der EU schwächt. Sein politisches Programm ist klar: Für jede neue EU-Verordnung sollten zwei veraltete abgeschafft werden.
Er beschreibt sich selbst als „ein Europäer mit Herz, ein Liberaler aus Überzeugung und ein Fan der sozialen Marktwirtschaft“ und pocht auf den Abbau von Bürokratie. Seine Vorschläge zielen darauf ab, die EU-Verwaltung effizienter zu gestalten und gleichzeitig den Wettbewerb in den Vordergrund zu stellen.
Nun bereitet sich Collings darauf vor, in Solingen für ein schlankeres und dynamischeres Europa zu werben. Seine Wahl auf die FDP-Bundesliste ist ein Schritt in Richtung seines Ziels, die europäische Politik mitzugestalten. Am 9. Juni werden die Wähler entscheiden, ob seine Vision in Brüssel Gehör findet.






